Neues aus dem Chathura-Kinderheim in Sri Lanka

 

Hinweis: die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern !

 

Liebe Freunde,

 

durch die starken Monsunregen im Mai und Juni war in Sri Lanka wochenlang regnerisches Wetter, fast ohne Sonne. Die gewaschene Kleidung trocknete nicht mehr richtig und unsere Kinder hatten alle starke Erkältungen mit Husten und Fieber. Besonders die zierliche Yasasmi hatte es schlimm erwischt. Sie hatte eine Viruserkrankung, die lange brauchte, bis sie ganz ausgeheilt war. Da sich das Denque-Fieber in letzter Zeit stark ausgebreitet hat, hatten unsere Betreuer große Angst, dass dies der Grund der Erkrankung sein könnte, was sich aber Gott sei Dank nicht bestätigte. Auch das Auswärtige Amt hat in seinen Reise- und Sicherheitswarnungen einen Hinweis darauf eingestellt. Zum Glück müssen die Arzthonorare in städtischen Kliniken von den Patienten nicht bezahlt werden, aber die Medikamente sind nicht kostenlos. Im Juni/Juli mussten wir allein für Medikamente für unsere kranken Kinder rund 200 Euro bezahlen und das bei den recht günstigen Medizinpreisen in Sri Lanka. Wir sind froh und dankbar, dass alle Mädchen die Krankheiten überstanden haben und wieder gesund sind.

 

im Chathura-Kinderheim im Chathura-Kinderheim im Chathura-Kinderheim im Chathura-Kinderheim Ishara im Chathura-Kinderheim Nilu und Nisansala im Chathura-Kinderheim

die Kinder im Chathura-Kinderheim sind wieder putzmunterdie Kinder im Chathura-Kinderheim sind wieder putzmunterdie Kinder im Chathura-Kinderheim sind wieder putzmunterdie Kinder im Chathura-Kinderheim sind wieder putzmunterdie grünen Reisfelder rund ums Chathura-Kinderheim

Die Reisfelder rund ums Chathura-Kinderheim haben sich auch wieder erholt und leuchten in sattem Grün.

 

Da sich unsere Betreuerin Upeksha nach einer Anstellung in Galle umschaut, mussten wir vorsorglich nach neuen Betreuerinnen suchen. Unser Kinderheim liegt recht weit im Hinterland von Galle und die Arbeitszeit bei uns lässt nicht viel Zeit für Freunde und Familie. Das sind Gründe, weshalb die jüngeren Frauen nicht sehr lange bei uns bleiben. Es ist sehr schwer geeignetes Personal zur Kinderbetreuung zu finden.

 

Buddhika und Dinesha verstärken seit Juni unser Team im Chathura-Kinderheim.

Upeksha hilft im Chathura-Kinderheim bei der Kinderbetreuung .Buddhika hilft Sandamini und Hiruni bei den Schularbeiten.Buddhika hilft Sandamini und Hiruni bei den Schularbeiten.Upeksha und Buddika helfen bei den SchularbeitenSewwandi und Nisansala gehen zum Nachmittagsunterricht

Bei allen Arbeiten, die im Haushalt anfallen, unterstützen die Frauen unsere Heimmutter Vinitha.

Ob bei der Gartenarbeit oder in der Küche ... immer gibt es was zu tun. Damit unsere Mädchen bei der Hausarbeit fit werden, helfen auch sie fleißig mit. Übung macht den Meister ... auf allen Gebieten.

 

In der frisch renovierten Küche unterstützen alle unsere Köchin Rangani beim Kochen.

Hier wird gerade Helapa zubereitet, eine Süßspeise aus Kurakkan-Mehl – ein Hirsemehl – mit Kokos und Zucker, gedämpft in Kanda Blättern. Hier wird gerade Helapa zubereitet, eine Süßspeise aus Kurakkan-Mehl – ein Hirsemehl – mit Kokos und Zucker, gedämpft in Kanda Blättern. Hier wird gerade Helapa zubereitet, eine Süßspeise aus Kurakkan-Mehl – ein Hirsemehl – mit Kokos und Zucker, gedämpft in Kanda Blättern. Hier wird gerade Helapa zubereitet, eine Süßspeise aus Kurakkan-Mehl – ein Hirsemehl – mit Kokos und Zucker, gedämpft in Kanda Blättern. Hier wird gerade Helapa zubereitet, eine Süßspeise aus Kurakkan-Mehl – ein Hirsemehl – mit Kokos und Zucker, gedämpft in Kanda Blättern. Hier wird gerade Helapa zubereitet, eine Süßspeise aus Kurakkan-Mehl – ein Hirsemehl – mit Kokos und Zucker, gedämpft in Kanda Blättern.

Gartenarbeit am Chathura-KinderheimDinesha bei der Arbeit rund ums Chathura-KinderheimGartenarbeit am Chathura-KinderheimDinesha bei der KüchenarbeitBei Köchin Ranjani kann auch Sewwandi noch was lernen.Yasasmi schaut interessiert zu.Bei Köchin Ranjani kann auch Sewwandi noch was lernen.

 

eine Psychologin besuchte im Juli die Mädchen im Chathura-KinderheimAuf Drängen unserer Heimmutter Vinitha hat das Jugendamt zugestimmt, dass im Juli eine Psychologin ins Chathura-Kinderheim kommen konnte. Wenn man bedenkt, was diese Mädchen in ihrer frühen Kindheit durchlebt haben, ist hier eine psychologische Begleitung sehr wichtig, um seelische Schäden zu vermeiden.

 

 

Einem Kind zu helfen, wird nicht die Welt verändern, aber ….

es wird die Welt für dieses Kind verändern.

 

Ende Juli hat uns das Jugendamt die kleine Bhagya zur Betreuung übergeben. Bhagya ist unser jüngstes Familienmitglied in unserer Heimfamilie. Zusammen mit Yasasmi besucht sie den nahen Kindergarten. Beide werden nächsten Januar eingeschult.

Bhagya und Yasasmi in der KindergartenuniformHiruni zeigt Bhagya was sie in der Schule bereits gelernt hat.Hiruni zeigt Bhagya was sie in der Schule bereits gelernt hat.im Chathura-Kinderheimim Chathura-Kinderheim

 

 

 

 

Yasasmi und Bhagya singen Ihnen ein Kindergartenlied.

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Sportfest in Matara haben Nisansala und Tharushi wieder einen 1. und 2. Platz belegt.

Wir freuen uns mit den beiden über diese schönen Erfolge.

Sportfest in MataraSportfest in Matara

 

 

  Nisansala beim Weitsprung, mit dem sie den 1. Platz belegte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   1. Platz für Nisansala bei der Siegerehrung im Weitsprung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    2. Platz für Tharushi - hier bei der Siegerehrung - 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Freunde,

seit ein paar Monaten sorgen wir uns sehr um die Gesundheit unseres Freundes Amarathunga (60), der Vorsitzende und Organisator unseres Partnervereins in Sri Lanka.
Wegen Herzbeschwerden lag er einige Tage auf der Intensivstation im Krankenhaus in Galle.
Da dort aber kein qualifizierter Herzchirurg verfügbar ist, wurde er nach Hause entlassen. Seit Wochen geht er regelmäßig zum Herzcheck. Dort wird ihm immer wieder gesagt, dass er dringend eine Bypass-OP braucht. Diese kann aber nur in einer privaten Klinik in Colombo sicher durchgeführt werden. Da in Sri Lanka fast niemand eine Krankenversicherung hat - auch er nicht - , ist das nicht nur eine medizinische Frage, sondern auch ein finanzielles Problem, das er allein nicht lösen kann.


Wir hoffen sehr, dass sich bald ein Weg finden lässt, der ihm schnell die Kosten für eine Bypass-OP ermöglicht. Seine Familie und auch unser Kinderhilfsprojekt sind sehr auf sein tatkräftiges Mitwirken angewiesen.

 

Es ist traurig, dass ein kranker Mensch aus finanziellen Gründen nicht operiert werden kann.... da kann man nur für unser gutes Gesundheitssystem in Deutschland dankbar sein. 

 


 

 

Unser Freund Amarathunga wurde Anfang Oktober in einer privaten Klinik in Galle erfolgreich operiert.

Wir wünschen ihm, dass er sich schnell wieder erholt.

Herzlichen Dank allen Spendern für die finanzielle Unterstützung.

 


 

 

 

Viele Grüße und alles Gute             

 

Ihre

 

Anneliese Woll 

 

Kinderhilfsprojekt Galle - Sri Lanka e.V.

 

Telefon: 06331 - 1441205